Küchenbrand in Mehrfamilienhaus

Einsatzinfos
    Einsatzstichwort: Küchenbrand

Datum: 6. August 2018 
Alarmzeit: 12:16 Uhr 
Alarmierungsart: Funkmeldeempänger/Sirene 
Dauer: 3 Stunden 9 Minuten 
Art: Brand  
Einsatzort: Lobensteiner Straße, Ebersdorf 
Mannschaftsstärke:
Fahrzeuge: TLF 16-24 , HLF 10-6  
Weitere Kräfte: FFW Bad Lobenstein , FFW Helmsgrün , FFW Hirschberg , Polizei , Rettungsdienst  


Einsatzbericht:

Zu einem Wohnungsbrand kam es in den Mittagsstunden in einem Mehrfamilienhaus in der Lobensteiner Straße in Ebersdorf. Die Bewohnerin der betroffenen Wohnung hatte gerade einen Kuchen in die Backröhre geschoben und war ins Wohnzimmer gegangen, als sie aus der Küche ein lautes Knallgeräusch vernahm. Beim Nachsehen loderten Flammen im Bereich des Herdes auf und es wurde umgehend der Notruf gewähltt und die Feuerwehr alarmiert worden. Durch schnelles Eintreffen der Feuerwehren aus Bad Lobenstein und Helmsgrün konnte eine Brandausdehnung auf weitere Teile der  betroffenen Wohnung oder andere benachbarte Wohungen verhindert werden. Die alarmierten Feuerwehr-Einsatzkräfte gingen mit Atemschutz zum Innenangriff vor um den Brandherd zu bekämpfen und ein Ausdehnen auf das Dachgeschoss zu verhindern. Aufgrund der anhaltenden hohen Temperaturen war dies ein sehr kräfteraubender Einsatz für alle Atemschutz-Geräteträger. Die 59-jährige Bewohnerin wurde unterdessen mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden. Weitere Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt.

Zur Ursache des Küchenbrandes wurde davon ausgegangen, dass es an dem Elektroherd möglicherweise eine Explosion gegeben hatte. Später hieß es, dass es im Bereich eines Dunstabzuges zu einer Verpuffung gekommen sein könnte. Um die genaue Ursache der Brandentstehung zu ermitteln, sind spezielle Ermittler der Kriminalpolizei herangezogen worden.

Duch den schnellen Einsatz im Innenangriff konnte sich das Feuer nicht weiter ausdehnen, jedoch entstand im gesamten Gebäude eine starke Rauchentwicklung. Mittels Überdruckbelüfter wurde das Gebäude von Rauchgasen befreit.

Zur Absicherung und genauen Kontrolle der Wohnungen auf schädliche Rauchgase o.Ä. wurde noch der Messwagen (GW-Mess) der Feuerwehr Hirschberg hinzugerufen, um das Wohngebäude „freizumessen“ und für die Anwohner wieder freizugeben. Die Bewohner konnten dann am Nachmittag wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Wir bedanken uns bei allen anwesenden Einsatzkräften für die gute Zusammenarbeit!

Bildrechte: OTZ

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